Pflichtpraktikum Umwelt-/Energiemanagement in Berlin

Ab September/Oktober 2019 bieten wir ein Pflichtpraktikum im Bereich Umwelt-/Energiemanagement für die Dauer von 4 bis 6 Monaten in Berlin Mitte (fußläufig zur Friedrichstraße).

Deine Aufgaben:

  • Unterstützung bei der Erstellung & Bearbeitung der Schulungsunterlagen
  • Inhaltliche Weiterentwicklung des Schulungs- und Seminarportfolios
  • Recherche von gesetzlichen Grundlagen im Umweltrecht
  • Erstellung von Wettbewerbs- und Marktanalysen
  • Organisatorische Begleitung (Vor- und Nachbereitung) der Lehrgänge

Deine Qualifikationen

  • Studiengang: Umweltverfahrenstechnik, Umwelt und Nachhaltigkeit, Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen oder vergleichbarer Studiengang
  • IT-Kenntnisse: Sicherer Umgang mit MS-Office
  • Persönliche Kompetenzen: Schnelle Auffassungsgabe, Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft; Interesse am Thema Umweltrecht

Wir bieten

  • 600 € Vergütung / Monat (38h/Woche)
  • Teilnahme an unseren staatlich anerkannten Fachkundelehrgängen mit Zertifikat für Deine weitere Laufbahn
  • Wertvolle Praxiseinblicke in einem hilfsbereiten Team
  • Anschließende Bachelor-/Masterthesis möglich

Bitte richte Deine Bewerbung an zukunft@kenic.de.

Wir freuen uns von Dir zu hören.

Neue ISO 50001: 2018 in Kraft

Am 21. August 2018 ist die internationale Fassung der neuen Norm ISO 50001 (für Energiemanagementsysteme) erschienen und ersetzt die ISO 50001:2011. Die Version 2011 wird drei Jahre nach der Veröffentlichung der neuen Fassung ihre Gültigkeit verlieren. Wie bereits bei der ISO 14001:2015, ISO 9001:2015 und der ISO 45001:2018 ist die neue ISO 50001:2018 ebenfalls gemäß „High Level Structure (HLS)“ gegliedert und erleichtert somit den Nutzern die Integration des Energiemanagements in ihr betriebliches Managementsystem. 

Änderungen der Energie- und Stromsteuerverordnung (EnergieStV, StromStV)

Im Jahr 2017 wurden das Energie- und das Stromsteuergesetz geändert. Deshalb war auch eine Anpassung der Energie- sowie Stromsteuerverordnung (EnergieStV, StromStV) notwendig.  Zum 1. Januar 2018 wurde der energiewirtschaftliche Begriff der Kundenanlage in das Stromsteuerrecht übernommen. Wer Strom an Dritte auf seinem Betriebsgelände liefert (ohne eigene Stromerzeugung) gilt nun als Betreiber der Kundenanlage als Letztverbraucher und nicht als Versorger. Produziert der Betreiber der Kundenanlage jedoch auf dem Betriebsgelände Strom und liefert diesen an Dritte auf dem Betriebsgelände, so ist er in Bezug auf die eigenerzeugte Menge als Versorger eingestuft. Weiterhin müssen Unternehmen auf Rechnungen gegenüber gewerblichen Letztverbrauchern die mehr als 10 Megawatt Strom beziehen die Steuerbegünstigungen nach § 9 Stromsteuergesetz (StromStG) gesondert ausweisen. Eine Nichteinhaltung ist als Ordnungswidrigkeit unter anderem nach § 20 Nr. 4a StromStV eingestuft.